Reportage

 

Vorgeschichte

Die Novemberpogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 waren organisierte Ausschreitungen gegen JüdiInnen und jüdisches Eigentum. In Österreich wurden 42 Synagogen zerstört, 27 JüdInnen getötet und 88 schwer verletzt. Tausende wurden verhaftet und ins KZ Dachau verschleppt. Im Nachhinein wurden die Plünderungen und die Gewalt als Aktionen des "spontanen Volkszorns" dargestellt - als Antwort der Bevölkerung auf den Tod eines deutschen Diplomaten, der am 7. November in Paris von einem polnischen Juden erschossen worden war. Jedoch hat es detaillierte Anweisungen aus Berlin über das Vorgehen der Gestapo in Wien gegeben. Der Polizei war beispielsweise das Eingreifen in die Ausschreitungen untersagt.

Die Reportage

Am 10. November 1938 meldete sich der Reporter Eldon Walli für die Nachrichtensendung "Zeitfunk" aus Wien Leopoldstadt, nachdem dort in der Nacht eine jüdische Synagoge zerstört worden war.

(Die Quelle als pdf-File gibt es hier)

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