Lehrer-Schüler-Gespräch

Ein römischer Schüler mit seinem sich am Kinn aufstützenden Lehrer. Gut erhaltenes Relief auf einem römischen Kindersarg.
Quelle: Schiffer, H. (1985). Tausende Jahre Schule. Eine Kulturgeschichte des Lernens in Bildern. Stuttgart - Zürich: Belser, S. 8.

 

Im "Lehrer-Schüler-Gespräch" übernimmt die Lehrperson führende Aufgaben in der Kommunikation.

Der Lehrende lenkt das Gespräch, indem er eine Reihe von Fragen an die Lernenden stellt. Diese Kenntnis-, Denk- oder Problemfragen entsprechen einem Gedankengang der Lehrperson und können sich auf Tatsachen, Schlussfolgerungen, Zusammenhänge und Beweise sowie Bewertungen, Urteile und Auseinandersetzungen beziehen.

Form und Ziel dieser hierarchischen Lernorganisation können variieren.

  • Bei resultatsorientierten Gesprächen wird auf sicheres Merkwissen hingearbeitet. Die Antworten ergeben die Summe des zu vermittelnden Wissens.
  • Übungsorientierte Gespräche dienen dazu, Techniken (z.B. Fragetechniken) vorzuführen, die das Lernverhalten durch die mehrmalige Wiederholung des Vorgehens beeinflussen sollen.

Startseite :: Ebene Hoch :: ? Vorherige Seite :: N䣨ste Seite ? :

Symbole
markiert den Inhalt einer Lerneinheit.
markiert die Dauer einer Lerneinheit.
markiert referenzielle Begriffe am Beginn einer Lerneinheit.
markiert Definitionen.
markiert Leitfragen.
markiert ein Beispiel.
markiert eine ܢung.

Farbig markierte Worte verweisen auf eine zugeordnete Begriffserkl䲵ng.