Unterrichtseinsatz von Rollenspielen

Rollenspiele fördern die Selbst- und Fremdbeobachtungsgabe
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  • Der Einsatz ist bei aktuellen sowie historischen gesellschaftlichen, politischen und sozialen Problemen empfehlenswert. Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung in Konfliktsituationen, Wichtigkeit machpolitischer Verhältnisse und gesellschaftlicher Normen etc. können nachvollzogen werden. Auch die Einübung von Techniken (z.B. Interviewtechnik) ist möglich.
  • SchülerInnen vergrößern ihr Wissen und entwickeln Selbst- und Fremdbeobachtungsfähigkeit, Flexibilität, Artikulationsfähigkeit, kommunikative Kompetenzen, Konfliktfähigkeit, Selbstvertrauen, Empathie, Offenheit, Kooperations- und Problemlösefähigkeiten weiter. Kreativität, Fantasie und Improvisationsfähigkeit werden gefördert.
  • Gefahren entstehen durch die Identifikation mit Rollen, die sich verfestigen und als natürlich angesehen werden (z.B. positive Bewertung von Machtrollen). Weiters kann es zu einem vereinfachten, verzerrten Geschichtsbild, dem Unterschätzen von gesellschaftlicher Relevanz, unhistorischen Vergegenwärtigungen oder suggestiven Psychologisierungen kommen.

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