MUD

Eintauchen in textorientierte virtuelle Erlebniswelten


Die englische Abkürzung MUD steht für Multi User Dungeon, was so viel bedeutet wie "Verlies für mehrere BenutzerInnen". MUDs kann man als textorientierte virtuelle Erlebniswelten bezeichnen. Da man im Gegensatz zu vielen anderen Computerspielen nicht nur gegen den Rechner spielt sondern vor allem mit oder gegen andere Personen, eröffnen sich für die Spielenden vielfältige kommunikative und erlebnismäßige Möglichkeiten.

Die Spiele basieren ursprünglich auf Text, in den letzten Jahren haben sich MUDs grafisch sehr entwickelt und werden heute fast nur mehr grafik-unterstützt angeboten.

In der Welt der Netzwerkspiele haben sich mittlerweile viele Abkürzungen für einzelne MUD-Typen gebildet, die sich unterschiedlich stark ähneln. Es gibt zum Beispiel MOOs, MUSHs, MUGs und diverse andere Untergruppen. Die Besonderheit der MOOs besteht darin, dass die Teilnehmenden nicht nur ihre Identität selbst neu erfinden sondern auch den Raum erzeugen können, innerhalb dessen sie sich bewegen.

Einsatz im Unterricht
Über den Einsatz von MUDs im Unterricht ist im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannt. Vor allem im anglo-amerikanischen Bereich gab und gibt es jedoch schon vielfältige Projekte zur Untersuchung pädagogischer Funktionen, die hierzulande meist an Finanzierungsmöglichkeiten scheitern.


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