Subjektive Theorien

Die Subjektiven Theorien können als unbewusst existierende Muster mit Argumentationsstruktur charakterisiert werden, die dem Handeln zugrunde liegen. Sie haben "handlungsleitende und handlungssteuernde Funktion" (vgl. Dann, Hanns-Dietrich) und können aber der handelnden Person bewusst zugänglich gemacht werden. Dadurch wird das "knowing how" des Erfahrungswissens in ein "knowing that" (vgl. Dewe/Ferchhoff/Radtke) der bewussten Subjektiven Theorien übergeführt.

Die Subjektiven Theorien können als individuelle Derivate von anderen Wissensformen verstanden werden und bilden die Grundlage für jedes unterrichtliche Handeln. Sie stellen die Verbindung zwischen Theorie und Praxis her, zwischen dem Theoriewissen und Handlungs- und Erfahrungswissen.

Für die Weiterentwicklung der Subjektiven Theorien hin zu einem adäquaten Professionswissen ist die dauernde Konfrontation mit diesen Wissensformen notwendig.


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