Schulbuchanalyse

Lehrbücher

Durch ihre offensichtliche ideologische Färbung sind NS-Schulbücher häufig Gegenstand von Schulbuchanalysen. Hier das Umschlagbild von Kottenrodt, Wilhelm (1940) Deutsche Führer und MeisterSchulbücher können nicht nur im "klassischen" Sinn im Unterricht eingesetzt werden, sondern auch selbst zur Quelle werden. In der Schulbuchanalyse werden Lehrbücher zum Gegenstand historischen Lernens und Forschens. Gerade an sehr alten oder aus anderen Kulturkreisen stammenden Geschichtsbüchern lässt sich auch für den Schulunterricht gut veranschaulichen, wie unterschiedlich Geschichtsschreibung sein kann.

Ein großer Vorteil dabei ist, dass SchülerInnen mit dem Medium "Schulbuch" schon vertraut sind - allerdings wahrscheinlich in einem anderen Zusammenhang. Indem Lehrbücher im Unterricht hinterfragt werden, wird eine neue Dimension im Umgang mit Geschichtsbüchern eingebracht. Für die Lernenden liegt die Erkenntnis nahe, dass Geschichte von völlig verschiedenen Standpunkten aus erzählt werden kann. In diesem Sinne ist die Schulbuchanalyse für eine kritische Auseinandersetzung mit Geschichte sehr förderlich.


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