Unterrichtsprinzip Politische Bildung

 

Wesentliche, als wichtig erachtete Lernbereiche werden im österreichischen Schulwesen vornehmlich als Unterrichtsgegenstände verankert. Daneben gibt es aber noch sogenannte „Unterrichtsprinzipien“, die in allen Schulstufen, Schultypen und Gegenständen berücksichtigt werden sollen. Zu diesen Prinzipien zählen etwa „Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern“, „Gesundheitserziehung“, „Sexualerziehung“, „Verkehrserziehung“ und eben auch „Politische Bildung“ (PB).

Politische Bildung © Gerd Altmann, www.pixelio.de

Neben allgemein formulierten Zielen wie Erziehung zur Demokratie oder Erziehung zur Weltoffenheit widmet sich das Unterrichtsprinzip „Politische Bildung“ vor allem der Frage, wodurch Herrschaft und Autorität von der Gesellschaft als rechtmäßig anerkannt werden. Diese Frage wird damit beantwortet, dass es ein unabänderliches Merkmal eines demokratischen Gemeinwesens ist, „dass Autorität und Herrschaft aus der Quelle der freien Bestellung, der freien Kontrolle und der freien Abrufbarkeit durch die Regierten“ geschöpft werden. Diese, vom Erlass 1978 angestrebte politische Bildung soll sich in drei Bereichen vollziehen, die einander wechselseitig bedingen:

  • PB ist Vermittlung von Wissen und Kenntnissen,
  • PB ist Vermittlung von Fähigkeiten und Einsichten,
  • PB ist Weckung von Bereitschaft zu verantwortungsbewusstem Handeln.

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