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Schemata

Durch Schemata werden Verhältnisse nicht nur leichter zu verstehen, sie werden auch vereinfacht. In Schemata kann es so wirken, als ob historische Abläufe ganz einfach in ein Kästchen passen würden. Um historisches Lernen zu fördern, sollte daher auch auf Abweichungen hingewiesen werden. Es ist also wichtig, ein Schema zu besprechen. Einfach die SchülerInnen mit einem Schema zu konfrontieren und sie dieses abzeichnen lassen, ist zu wenig.

Diagramme

Ein einzelnes Diagramm sagt isoliert betrachtet nur sehr begrenzt etwas über historische Zusammenhänge aus. Erst wenn es in den Kontext mit anderen Diagrammen und Quellen gesetzt wird, wird die Tragweite der Aussagen sichtbar.

Es ist auch wichtig, die SchülerInnen mit den Besonderheiten dieses Mediums vertraut zu machen. So sollten sie darauf aufmerksam gemacht werden, wie Diagramme Tatsachen verzerren und verändern können. Ein Diagramm kann eine völlig andere Aussage haben, wenn zum Beispiel ein Stück der Achse weggelassen wird. Eine Art der Verzerrung, die – wohl aus Platzgründen – oft auch bei in Zeitungen abgedruckten Balkendiagrammen vorkommt, ist einen Balken, der besonders lang wäre, zu unterbrechen und verkürzt darzustellen. Auf diese Konvention sollten die SchülerInnen beispielsweise auch hingewiesen werden.

So können auch Diagramme ein gutes Medium sein, um die Kritikfähigkeit zu schulen. Allgemein ist noch zu sagen, dass das Interpretieren von Diagrammen eine Fertigkeit ist, die natürlich erst erlernt werden muss.


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