Episkop

Episkop und Visualizer

Die Abbildung zeigt den Visualizer WolfVision VZ-57D.Das Episkop ist gewissermaßen ein Verwandter des Overheadprojektors. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass man keine durchsichtigen Folien braucht, sondern direkt Papier, andere Printmedien oder Gegenstände an die Wand projizieren kann. Moderne Episkope werden oft auch als Visualizer bezeichnet. Sie verfügen über einen digitalen Ausgang und werden an einen Bildschirm oder einen Beamer angeschlossen.

Der Vorteil des Episkops gegenüber dem viel weiter verbreiteten Overheadprojektor ist der, dass das Episkop nicht nur transparente Folien, sondern auch nicht-transparente Vorlagen projizieren kann, also etwa Fotos, Bücher, Prospekte, Dias oder dreidimensionale Gegenstände. Daher ist ein modernes Episkop vielseitiger einsetzbar als ein Overheadprojektor und braucht weniger Vorbereitung, weil die Vorlagen nicht erst auf Folien kopiert werden müssen.

Der Nachteil des Episkops ist allerdings, dass vor allem ältere Geräte sehr lichtschwach sind. In sehr hellen Räumen kann es daher vorkommen, dass die Projektion schwer zu erkennen ist. Für das Episkop sollten Bildvorlagen also starke Konturen und Kontraste aufweisen, damit die Projektion gut erkennbar ist.

Die meisten Nachteile von älteren Modellen - zu schwer, zu lichtschwach, zu laut, zu heiß usw. - sind heute weitgehend ausgeräumt. Im Prinzip sind die meisten Einsatzmöglichkeiten des Overheadprojektors am Episkop genauso möglich.


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