Das Handwerkszeug

Overhead

Folien: Es gibt verschiedene Arten von Folien, die sich in Verwendbarkeit und Preis unterscheiden.

  • Klarsichtfolien: Diese Folien gibt es in den Stärken 0,08 mm bis 0,12 mm. Dünnere Folien sind für einmalige, dickere für mehrmalige Verwendung gedacht. Je dünner die Folien sind, desto leichter werden sie unter Wärmeeinwirkung wellig und unscharf. Es gibt Polyester- und Acetatfolien: Die Polyester-Folien sind reißfester und ermöglichen eine größere Strichschärfe, Acetat-Folien sind billiger und hitzebeständiger.
  • Kopierfolien: Normale Klarsichtfolien sind nicht hitzebeständig. Es können keine Kopien von Papier auf normale Folien gemacht werden, weil die Folie sonst im Kopierer verbrennen kann. Daher gibt es spezielle kopierfeste Folien, die etwas teurer sind.
  • Folien für Drucker: Normale Folien sind nicht saugfähig und sind daher für einen Tintenstrahldrucker nicht geeignet. Deshalb gibt es spezielle Folien für Tintenstrahldrucker. Auch für den Laserdrucker gibt es spezielle Folien. Es ist zwar möglich, auch normale Folien mit dem Laserdrucker zu bedrucken, die Qualität ist aber nicht so hoch. Ein billigerer Ausweg ist es allerdings, ein Papier zu bedrucken, und das dann auf eine kopierfeste Folien zu kopieren.
  • Folienrollen (Rollenfilm) sind aus sehr dünnem Material (0,03 mm) und ermöglichen "Endlosschreiben" als Tafelersatz. Dazu benötigt man einen eigenen Rollenaufsatz, der auf den Projektor gelegt wird.



Folienstifte: Es gibt wasserfeste und wasserlösliche Folienstifte in verschiedenen Farben und Stärken. Aus größerer Entfernung gut lesbar ist die Schrift erst ab einer mittleren Stiftstärke. Da die Folien nicht saugen, muss die Farbe der Folienstifte sehr schnell trocknen. Der Nachteil daran ist, dass die Stifte leicht austrocknen, wenn man sie offen liegen lässt. Für wasserfeste Stifte gibt es eigene Folienradierer. Wasserlösliche Stifte haben den Nachteil, dass sie recht leicht verwischen.

Gestaltungshilfen: Für diejenigen, die mit Overheadprojektor und Folien arbeiten, gibt es eine große Auswahl an Zubehör, das die Arbeit mit Folien erleichtert. Neben dem Folienradierer, der die Schrift wasserfester Folienstifte löschen kann, gehören dazu auch selbstklebende Farbfolien, mit denen man es sich erspart, größere Flächen mit der Hand auszumalen – denn das wird sonst immer unregelmäßig. Arbeitsrahmen ermöglichen es, zwei Folien passgenau übereinander zu legen. Außerdem gibt es kleine Hinweispfeile aus Plexiglas zu kaufen, die man als Zeigehilfe auf der Folie benutzen kann. Im Gegensatz zu selbstgemachten Kartonpfeilen haben Plexiglaspfeile den Vorteil, dass das Darunterliegende nicht verdeckt wird. Eine etwas teurere Alternative ist der "Laserpointer", der wie eine starke Taschenlampe funktioniert und auch bei Tageslicht deutlich farbige Markierungspunkte auf der Projektionsfläche hinterlässt. Allerdings muss man darauf achten, dass man lange genug auf die Stelle zeigt, damit das Publikum auch sehen kann, was gemeint ist. Außerdem soll das Licht nicht direkt die Augen bestrahlen.


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