Gegenständliche Quellen

Original eines Uhrwerks aus der ersten Brünner elektrischen Turmuhrfabrikation von Johannes Antel. Quelle: http://www.uhrenhanse.de/sammlerecke/elektro/uh_mdgcaueu3.htm.Als gegenständliche Quellen bezeichnen wir historische Sachzeugnisse, die eine "signifikante zeitliche Differenz zwischen [...] Entstehungszeit und der gegenwärtigen Nutzung" aufweisen (Pandel & Schneider, 2002, S.8). Dabei muss zwischen mobilen und immobilen Quellen unterschieden werden: Mobile Quellen lassen sich ohne größere Umstände in Schule mitbringen, immobile Quellen können nur an Ort und Stelle betrachtet werden.

Zu den mobilen Quellen gehören unter anderem alte Werkzeuge, Mobiliar aller Art, Schmuckstücke, Orden, Spielzeug, Kleidungsstücke, Reliquien [s. Bild] u.ä., zu den immobilen Quellen gehören Überreste von Gebäuden, Denkmäler, Grabhügel, Stadtteile (z.B. Judengassen), oder erhalten gebliebene Industrie-, Dorf- und Hofanlagen u.ä.

Eine ähnliche Funktion wie gegenständliche Quellen können im Unterricht auch Modelle erfüllen, allerdings fehlt einer Nachbildung meist der spezielle Reiz, den ein Originalgegenstand hat.


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