Hörspiele

Unter "Hörspiel" wird eine eigene für den Rundfunk entwickelte literarische Gattung verstanden, die sowohl dramatische als auch epische Elemente aufweist. Das dramatische Geschehen auf der Hörbühne vollzieht sich unsichtbar. Die fehlende visuelle Gestaltung schafft für die ZuhörerInnen einerseits Freiraum zur Entfaltung der eigenen bildlichen Vorstellungen. Andererseits verlangt das Hörspiel genaues Hinhören und ein großes Merkvermögen der ZuhörerInnen. Um Raum- Zeit- und Personenwechsel "sichtbar" zu machen, wird oft ein/eine ErzählerIn eingesetzt. (Sydow 2002, S.489-490)

Ein Beispiel für ein geschichtliches Hörspiel aus dem Audio-Verlag (http://www.der-audio-verlag.de/index.php4).Ein geschichtliches Hörspiel definiert sich zusätzlich dadurch, dass es vergangene Ereignisse auf der Grundlage von Quellenmaterial und größtmöglicher Authentizität vergegenwärtigt und veranschaulicht. Da es sich dabei um die Darstellung realer Geschehnisse handelt, ist es wichtig, dass genaue räumliche und zeitliche Angaben enthalten sind. Daher ist der Einsatz von erzählenden Teilen zur im geschichtlichen Hörspiel fast unumgänglich. (Sydow 2002, S.497-498)


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