Unterrichtseinsatz

Tonquellen können zur Erarbeitung eines Stoffgebietes verwendet werden. Dabei sollen sie nicht nur zur Abwechslung im Medieneinsatz oder zur "Illustration" bereits besprochener Gebiete herangezogen werden. Sie erfordern vielmehr eine genaue Analyse, bei der man – je nach Inhalt und Lehrziel – nach folgenden Punkten vorgehen kann:

  1. Unmittelbarer Höreindruck: Wie wirkt die Tonquelle auf die SchülerInnen?
  2. Kontextanalyse:
    • In welchem historischen Zusammenhang steht das Hörbeispiel?
    • Für welchen Anlass wurde die Aufnahme gemacht?
    • Wer sind die SprecherInnen/RednerInnen/AutorInnen?
    • An wen richtet sich der Inhalt der Aufzeichnungen?
    • (v.a. bei Reden) Sind Reaktionen des Publikums zu hören?
  3. Textanalyse: Diese unterscheidet sich je nach Art der Tonquelle. Bei politischen Reden können zum Beispiel Struktur und Aufbau, der Einsatz von rhetorischen Stilmitteln, Argumentationslinie und Aussagekraft untersucht werden.


Zusätzlich zu den Tonaufnahmen können auch Texte für die Analyse heranzogen werden. Die Möglichkeit, bei der Verwendung eines auditiven Mediums andere Sinne anzusprechen als beim Lesen, sollte aber genutzt werden. Außerdem wird durch das Anhören der originalen Tonquellen ein unmittelbarer Eindruck vermittelt als bei einer schriftlichen Wiedergabe der Tonaufzeichnung.

Tonquellen gibt es in Form von Schallplatten, Kassetten und CDs, außerdem finden sie sich in CD-ROMs in Kombination mit Text- und Bildaufzeichnungen sowie auf fachspezifischen Internetseiten.


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