Film

Unter Film versteht man ein Speichermedium, auf dem Bewegungsabläufe wiedergegeben werden können. Die Bewegung wird dafür in einzelne Phasen zerlegt, die jeweils in einem Einzelbild festgehalten werden. Bei der Betrachtung von mehr als 20 Bildern pro Sekunde kann der Mensch die Einzelbilder nicht mehr wahrnehmen, so dass für ihn/sie ein Bewegungsbild entsteht. (Schmidt 2002, S. 22)


Das Einzelbild entsteht wie das Bild in der analogen Fotografie durch die Belichtung und Entwicklung des lichtempfindlichen Flim-Negativ-Streifens.

An einem oder an beiden Rändern des Filmstreifens finden sich Löcher, die sich Perforation nennen: sie dienen für den schrittweisen Transport des Films bei der Belichtung und bei der Projektion.

Abb.: Filmprojektor (Schmidt, 2002, S.61)Die Projektion des Films erfolgt über den Filmprojektor. Dieser hat die Aufgabe, den Film abzuspielen und ihn in einem verdunkelten Raum mit Hilfe einer Lampe und einem Projektionsobjektiv auf die Leinwand zu projizieren.

Während des Bildstillstands durchdringt das Licht den Film, und das Filmbild wird auf der Leinwand abgebildet. Während des Filmtransports wird der Lichtstrom durch eine Blende unterbrochen, sodass der Filmtransport für den/die BetrachterIn unsichtbar bleibt: Der Wechsel zwischen Hell- und Dunkelphasen passiert so schnell, dass die Dunkelphasen von den ZuschauerInnen nicht wahrgenommen werden. (Schmidt, 2002, S.61)


Je nach Filmbreite und Perforation wird zwischen unterschiedlichen Filmformaten unterschieden, die international relativ einheitlich und deshalb gut austauschbar sind:

  • 70mm-Film: nur für Filme mit intensivem Erlebniswert (IMAX)
  • 35mm-Film: Standardformat für die Kinoprojektion
  • 16mm-Film: relativ kostengünstiges Medium für Schulungs- und Industriefilme und für Fernsehproduktionen (v.a. in den 70er/80er Jahren in Verwendung)
  • 8mm-Film (Super-8): Format für den Amateurbereich vor der Verfügbarkeit preiswerter Videotechnik


(Schmidt, 2002, S. 28)


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