Unterrichtseinsatz

Der Einsatz von Film geht im Unterricht wegen der aufwändigeren Handhabung gegenüber dem Video immer stärker zurück. Manche Aufnahmen sind aber nur auf Film erhältlich, so dass diese entweder auf Video aufgenommen oder direkt über den Filmprojektor abgespielt werden müssen.

Für den rezeptiven Einsatz im Unterricht lässt sich zwischen Dokumentarfilmen, filmischen Quellen und historischen Spielfilmen unterscheiden.

In allen drei Formen muss berücksichtigt werden, dass sie nur ein scheinbar wirklichkeitsgetreues Abbild liefern und dass sie neben Wissen und Informationen auch Gefühle transportieren und emotionale Reaktionen bei den Betrachtern auslösen. Gleichzeitig wirken die Darstellungen ungemein objektiv und werden von den BetrachterInnen leicht kritiklos aufgenommen. (Schneider, S.369) SchülerInnen sollen daher lernen, das Medium "Film" kritisch zu bewerten und zu analysieren

Grundsätzlich können Filme/Videos im Unterricht verwendet werden

  • zur Festigung von Lernergebnissen
  • zur zusätzlichen Aneignung von Information durch die Visualisierung
  • zur Einstimmung auf neue Themen
  • als Materialgrundlage zur selbständigen Gruppen- Partner- und Einzelarbeit
  • zur Analyse von Funktion und Wirkungsabsichten des Films.

(Schneider, 2002b, S.377-378)

Super-8-Filme können auch von SchülerInnen im Rahmen eines Projektes hergestellt werden. Billiger und einfacher ist aber, in diesem Fall ein Video zu produzieren.


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