Rezeption von Videos

Die Möglichkeiten für den rezeptiven Einsatz von Videos entsprechen denen des Films. Der Unterschied liegt lediglich in der Verfügbarkeit des Materials und in den technischen Möglichkeiten.

Für den rezeptiven Einsatz im Unterricht lässt sich zwischen Dokumentarfilmen, filmischen Quellen und historischen Spielfilmen unterscheiden.

Video im Unterrichtseinsatz: Integrativer Projektkurs 'Neue Medien', BRG 23 Wien, Jänner 2004 zum Thema 'Revolutionen im 20. Jhd.', Fotos: © Eduard Fuchs.In allen drei Formen muss berücksichtigt werden, dass sie nur ein scheinbar wirklichkeitsgetreues Abbild liefern und dass sie neben Wissen und Informationen auch Gefühle transportieren und emotionale Reaktionen bei den Betrachtern auslösen. Gleichzeitig wirken die Darstellungen ungemein objektiv und werden von den BetrachterInnen leicht kritiklos aufgenommen. (Schneider, S. 369) SchülerInnen sollen daher lernen, das Medium "Film" kritisch zu bewerten und zu analysieren


Grundsätzlich können Filme/Videos im Unterricht verwendet werden

  • zur Festigung von Lernergebnissen
  • zur zusätzlichen Aneignung von Information durch die Visualisierung
  • zur Einstimmung auf neue Themen
  • als Materialgrundlage zur selbständigen Gruppen- Partner- und Einzelarbeit
  • zur Analyse von Funktion und Wirkungsabsichten des Films.

(Schneider, 2002b, S.377-378)


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