Weitere Feedbackmethoden

Selbstbeobachtung: Schreiben Sie nach der Stunde alle Ihre Eindrücke auf. In Form eines LehrerInnentagebuches kann so über einen längeren Zeitraum hinweg ein detailliertes Bild Ihrer Lehrtätigkeit entstehen. Durch das Niederschreiben haben Sie die Möglichkeit, sich soweit von den Geschehnissen zu distanzieren, dass eine kritischere Betrachtung erleichtert wenn nicht erst möglich wird.

Kollegiale Unterrichtsbeobachtung: Bitten Sie eine/n Kollegen/in des Vertrauens, eine Unterrichtseinheit zu hospitieren. Definieren Sie ein Unterrichtsziel. (z.B. Selbsttätigkeit der Lernenden.) In einem weiteren Vorbereitungsschritt werden Erfolgsindikatoren für dieses Unterrichtsziel bestimmt und schriftlich festgehalten.
Nach der Stunde werden die mitgeschriebenen Beobachtungen in einem Gespräch ausgewertet. Dabei werden die Rollen getauscht und Sie dürfen die Notizen Ihrer KollegIn durchlesen und Fragen daran knüpfen.

LernerInnenfeedback: Feedback von LernerInnen ist am leichtesten einzuholen. Wenn LernerInnen auch nur über ihren "einseitigen" Blick verfügen, so ist doch LernerInnenfeedback das wichtigste Feedback für das Lehr-Lerngeschehen. Eine einfache Variante sytematisches LernerInnenfeedback zu erhalten, ist es wenn Sie Fragebögen austeilen.
Bedenken Sie auch immer die Möglichkeit, Feedback von LernerInnen einzuholen die schon längere Zeit aus dem Lernprozess ausgeschieden sind, z.B. ehemalige SchülerInnen und AbsolventInnen. Hierbei kann die Wirksamkeit und Relevanz Ihrer Lehrtätigkeit im Hinblick auf die weitere Karriere Ihrer LernerInnen evaluiert werden.

(vgl. Rabenstein [u.a.] 1999; Schratz, 2001, 113f.)


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