Didaktische Reflexion

Reflexion in der Geschichtsdidaktik untersucht Geschichte /-unterricht daraufhin, was und wie an ihr/m gelernt und gelehrt

  • wird (empirischer Aspekt),
  • werden kann (reflexiver Aspekt) und
  • werden sollte (normativer Teil)

(vgl. Bergmann, 1997, 245)

Da der inhaltliche Prozess des Lehrens und Lernens aber nicht vom sozialen Prozess gelöst werden kann, sollte didaktische Reflexion auch beide Prozesse miteinbeziehen.

Foto aus dem Privatbesitz von Günter Sturm.Aspekte des sozialen Prozesses:
Formen der Lernorganisation, Lernumgebungen, Lehr-/ Lernkompetenzen, Lernsysteme.

Aspekte des inhaltlichen Prozesses:
Emanzipatorische, methodische, perspektivische und normative Aspekte des Historischen Lernens.

Um den durch Reflexion gewonnen Erkenntnissen mehr Chance auf Umsetzung zu geben, ist es vorteilhaft die Absicht zur Umsetzung in den Reflexionsprozess miteinzubeziehen. Auch hier ist eine Verschriftlichung in Form einer Zukunftsvision (Wo sehe ich/wir mich/uns selbst in zwei Monaten, einem Semester, einem Jahr?), ein hilfreiches Mittel.


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