Kollegiale Beratung

Kollegiale Beratung dient dem Erfahrungsaustausch, aber auch der gegenseitigen Ermutigung. Zuhören, Beraten und Ermutigen stehen bei ihr im Vordergrund.

Um bei dieser Reflexionsform oberflächliches Herumdiskutieren, vorschnelles Rezepteaufdrängen und vor allem ein Festfahren des Gesprächs zu vermeiden, ist es sinnvoll einen von vornherein strukturierten Gesprächsablauf einzuhalten, der beiden DiskussionspartnerInnen bekannt ist.

Diese Gesprächsform sollte auch bei den im Kapitel Rückkopplung beschriebenen Feedbackmethoden Kollegiale Unterrichtsbeobachtung angewendet werden.

Das 7-Phasenmodell der Kollegialen Beratung kann auch in der Gruppenreflexion angewendet werden. In Phase 5 wird allerdings versucht, das Potential der Gruppe auszuschöpfen. Die Verschiedenartigkeit der zutage tretenden Ansichten und Erfahrungen der Gruppenmitglieder sind dabei eine zusätzliche Lernchance: Gerade die sich z.T. widersprechenden Beobachtungen ermöglichen bei entsprechender Moderation Einsicht in die Multiperspektivität von Entscheidungsprozessen. Damit wird der/m Ratsuchenden das Gefühl geben, dass es kein Richtig und Falsch, sondern viele Ansätze zur Lösung gibt.


(vgl. Rabenstein et. al., 1999, 4.C12)


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