Mind Mapping

Mind-Mapping: inhaltliche Prozesse

Mit Gruppen Mind-Maps können alle Gruppenmitglieder in den Prozess des Erfahrungsaustausches eingebunden werden und vor allem das kreative Potenzial zu Problemlösungen ausgeschöpft werden.

Dauer: ca. 20-45 min.

  • Zu Beginn der Übung wird das Thema (z.B. Franz. Revolution, Besuch einer Gedenkstätte) definiert.
  • Zu diesem zentralen Begriff assoziieren nun alle Gruppenmitglieder einzeln schnell einige Begriffe. In einem weiteren Schritt werden zu diesen Begriffen einige weitere Begriffe assoziiert, womit ein sich verästelnder "Wortbaum" (siehe Abb.) entsteht.
  • In einem weiteren Arbeitsschritt wird nun in der ganzen Gruppe versucht aus den individuellen Mind-Maps ein Gruppen Mind–Map zu erstellen und eine logische Ordnung in das Begriffsfeld zu bringen.
  • Im nächsten Arbeitsschritt arbeiten die Gruppenmitglieder wieder einzeln und versuchen das Gruppen Mind-Map individuell zu verfeinern.
  • Als vorletzter Arbeitsschritt wird nun das ganze Mind-Map noch einmal neu gezeichnet. Dabei sind neuhinzukommende Assoziationen wiederum einzutragen.
  • Zuletzt wird das Mind-Map in der Gruppe analysiert und eventuelle Entscheidungen davon abgeleitet.

Mit verschiedenen Farben und der Verwendung von abstrakten Symbolen ist eine zusätzliche Strukturierung des Themenfeldes möglich.
In der Praxis ist es beim Mind-Mapping wichtig, ein sehr großes Blatt Papier oder eine Wandtafel zu verwenden, um die gedankliche Kreativität nicht durch räumliche Enge einzuschränken.

(vgl. Buzan, 1993, 172)


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