Das kollegiale Beratungsgespräch

Phase 1: Klärung der Grundfrage: Wer will was von wem? Es wird klar vereinbart, dass ein/e Kollege/in jetzt von einer/m anderen kollegiale Beratung wünscht und dass die/der andere dazu bereit ist.

Phase 2: Die/Der ratsuchende Kollege/in schildert die Situation um die es geht möglichst genau und kann dazu auch visuelle Hilfsmittel verwenden. In dieser Phase hört der/die Berater/in nur zu, ohne zu unterbrechen.

Phase 3: Die/Der beratende Kollege/in hat nun die Möglichkeit Verständnisfragen zu stellen. Diese sollen jedoch keine Wertungen beinhalten wie z.B.: Warum hast Du nicht...?.

Phase 4: Die GesprächspartnerInnen legen eine kurze Pause ein, um über das Gehörte still zu reflektieren.

Phase 5: In dieser Phase spricht die/der beratende Kollege/in über Umstände, Ursachen und Lösungsansätze. Dabei greift sie/er auf eigene Erfahrung zurück und spricht Ermutigung aus. Die/Der ratsuchende Kollege/in schweigt währenddessen und widmet sich nur dem Zuhören.

Phase 6: Die/Der ratsuchende Kollege/in nimmt nun zu diesem ‚Rat‘ Stellung und klärt, was für sie/ihn brauchbar, neu, interessant war und/oder räumt eventuelle Missverständnisse aus. An dieser Stelle kann bei Bedarf wieder zu Phase 5 zurückgegangen werden.

Phase 7: Die/Der ratsuchende Kollege/in gibt ein abschließendes Feedback zu Inhalt und Verlauf der kollegialen Beratung.


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