Bestimmung der Planungsfelder

Am Beginn jeder Planung steht die Adressat/innenanalyse, die Bestimmung der Lehr- und Lernziele, die Wahl des Themas sowie die Selektion der für den Unterricht geeigneten Inhalte (Texte, Bilder, Quellen).

Mit der Adressatenanalyse verknüpft ist die Frage nach den institutionellen Rahmenbedingungen (Studien-, Lehrplan, Pflicht- oder Wahlfach; finanzielle Ressourcen), die Klärung des verfügbaren Zeitbudgets sowie die Wahl bzw. die Besichtigung der Räume, in denen der Unterricht stattfinden soll.

Sind diese Planungsfelder bestimmt, so müssen Sie als Lehrende/r entscheiden, welche Lernorganisation Sie geeignet halten, um mit der konkreten Zielgruppe die angestrebten Lehr-/Lernziele zu realisieren. Jede Lernform ist für bestimmte Funktionen im Unterrichtsaufbau besser oder schlechter geeignet. Grundinformation dazu finden Sie ebenfalls in den Planungsgrundlagen (Methoden, Medien).

Wollen Sie wissen, ob die Teilnehmer/innen dem geplanten Lernprozess folgen, so müssen Sie für ausreichende Rückkoppelung zwischen Informationsinput und Informationsverarbeitung sorgen. Die dazu passenden Rückkoppelungsschleifen sollten von Anfang an mitgeplant werden. Jeder Arbeits- bzw. Lernschritt soll durch ausreichende Anwendungen und Übungen gefestigt werden. Gegebenenfalls ist die Aneignung des Lehrstoffs in Überprüfungen zu kontrollieren.

Sowohl Sie als Lehrende/r als auch die am Lernprozess beteiligten Adressatinnen/Adressaten brauchen für die Verarbeitung dieses komplexen sozialen Geschehens, das Unterricht immer darstellt, ausreichend Reflexion. Die jeweils geeigneten Reflexionsformen sollten ebenfalls mitgeplant werden.


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