RAVAG

Oskar Czeija

Gründung

Dem Aufbau des Österreichischen Rundfunkwesens widmete sich ab 1920 der Wiener Jurist Oskar Czeija (1887–1958), der eine Rundfunkstation gründen wollte, die nicht nur Nachrichten, sondern auch künstlerische Darbietungen drahtlos übertragen sollte. Er entwarf das Konzept eines Monopolrundfunks. Czeija erhielt vom christlichsozialen Bundeskanzler Ignaz Seipel die Konzession zur Gründung der RAVAG (Radio-Verkehrs-AG) und wurde deren Generaldirektor.


Die erste Sendung wurde am Mittwoch, den 1. Oktober 1924 ausgestrahlt. Damals hatten 11.000 Haushalte in Wien und Umgebung eine Empfangslizenz. Drei Monate später waren es bereits 94.000. Zuerst wurde aus dem Dachgeschoss des Heeresministeriums gesendet. Ab 1926 wurde dann in einer ehemaligen Schule in der Johannesgasse 4a im 1. Bezirk eine Sendeanlage eingerichtet. (Diese ist heute im Technischen Museum zu besichtigen.)

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