ARABÖ 1934

Bürgerkrieg Februar 1934

 

Zunehmend wurde aber auch erkannt, dass man sich von der RAVAG keine Verbesserungen mehr erwarten konnte. Die Situation der Medien verschärfte sich immer mehr, und nicht nur beim Radio, sondern auch bei den Zeitungen wurden Kontrolle und Zensur durch die autoritäre Regierung immer stärker. Im Februar 1934 wurde schließlich die Sozialdemokratische Partei mit all ihren Organisationen und Vereinen verboten. Trotzdem gab es beim Aufstand am 12. Februar 1934 keinen Widerstand mit dem Radio. Während die Regierung ohne Bedenken den Rundfunk für ihre Zwecke nutzte und stündlich Mitteilungen amtlicher Stellen verbreitete, um den Aufstand der ArbeiterInnen niederzuschlagen, blieben die ARABÖ-Sender ungenutzt und wurden nach der Niederschlagung des Aufstandes von der Polizei beschlagnahmt.

Nach dem 12. Februar gab es in Österreich nur mehr sehr vereinzelt sozialdemokratische Widerstandsaktivitäten mit dem Radio. Meist beschränkten sie sich auf das Abhören ausländischer Sender (vgl. NS-Rundfunk).


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