Das Ende der RAVAG

Propaganda für die Volksabstimmung

 

Am 9. März 1938 kündigte BK Schuschnigg im Radio eine   Volksabstimmung über den "Anschluss" Österreichs an das  nationalsozialistische Deutschland an. Bereits einen Tag später ließ Hitler seine Truppen an der Grenze zu Österreich aufmarschieren.

Am 11. März sendete die RAVAG zum letzten Mal. BK Schuschnigg gab seinen Rücktritt  bekannt und dass er dem deutschen Ultimatum weiche.

Schon am Morgen des 12. März 1938 - am Tag der Grenzüberschreitung deutscher Soldaten - war der Rundfunk in nationalsozialistischer Hand und meldete sich als "Deutsch-Österreichischer Rundfunk". RAVAG-Generaldirektor Oskar Czeija wurde sofort all seiner Funktionen enthoben. Ab diesem Tag wurde der Rundfunk von Berlin aus zentral gesteuert und kontrolliert.

Der "Deutsch-Österreichische Rundfunk" wurde der Hauptabteilung 7 der NSDAP-Landesleitung Österreich angegliedert.


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