SchOG

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Das Schulorganisationsgesetz (SchOG)

Das Schulgesetzwerk von 1962 stellt ein in sich geschlossenes Regelwerk dar und bildet die Rechtsgrundlage für das gesamte österreichische Bildungswesen mit Ausnahme der Universitäten und landwirtschaftlichen Schulen. Kernstück des Gesetzeswerks ist das „Bundesgesetz vom 25. Juli 1962 über die Schulorganisation“ (kurz Schulorganisationsgesetz bzw. SchOG bezeichnet), das die Organisation aller Schularten von der Volksschule bis zur Akademie regelt. Das SchOG erfuhr zahlreiche Novellierungen, die zugleich auch die bildungspolitische Entwicklung nach 1962 charakterisieren. Die bislang letzte Novelle datiert aus dem Jahr 2001 (BGBl. I Nr. 77/2001). Die derzeit gültige Fassung des SchOG findet sich etwa auf der Homepage des bmukk.

Das erste Hauptstück enthält die allgemeinen Bestimmungen über die Schulorganisation. Die darin formulierte Bildungsaufgabe ist für die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an allen österreichischen Schulen als richtungsweisend anzusehen. Im ersten Hauptstück sind weiters die Gliederung der österreichischen Schulen, die allgemeine Zugänglichkeit derselben, die Schulgeldfreiheit an öffentlichen Schulen, der Aufbau der Lehrpläne im Allgemeinen, Bestimmungen über Schulversuche u.a.m. festgehalten.

Die besonderen Bestimmungen über die Schulorganisation bilden den Inhalt des zweiten Hauptstücks. Darin werden für jede Schulform einzeln Bestimmungen zu Aufgabe und Aufbau, Lehrplänen und Ausbildungszeiten, Aufnahmevoraussetzungen, Abschlüssen, Klassenschülerzahlen, Lehrern und Schulleitern angeführt.


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