Radio im Krieg

Zweiter Weltkrieg Poenfeldzug

 

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges änderte sich das Radioprogramm. Es gab fast ausschließlich nur mehr das Einheitsprogramm aus Berlin. Dieses bestand zu 90 Prozent aus Musik, darüber hinaus gab es Nachrichten, Sondermeldungen, Frontberichte und militärische Kommentare. Goebbels’ Programmlinie aus dem Jahr 1941 lautete, "Gute Laune ist kriegswichtig." (zit. in: Daser 2001, 72) 

Infolge des Kriegsverlaufs wurde immer mehr   Unterhaltungsmusik gesendet. Seit dem   Russlandfeldzug im Juni 1941 sollte die Bevölkerung durch das seichte Radioprogramm   abgelenkt und zum Durchhalten motiviert werden. Ab 1942 wurde deshalb nach 20 Uhr   nur mehr Unterhaltungsprogramm gesendet.

Im Kontrast zur offiziellen Sendepolitik erhielt das Radio im Krieg mit der Ausstrahlung von Sondermeldungen und Luftwarnungen eine lebenswichtige Funktion. Diese Meldungen vor   feindlichen Bombenangriffen  konnten lebensrettend sein.   Ab dem 22. März 1944 wurden stündlich Luftlagemeldungen gebracht.


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