TV-Anfänge

 

Der "Vater des Fernsehens" war der deutsche Ingenieur Paul Nipkow (1860-1940). Er hat bereits 1884 mit seiner nach ihm benannten "Nipkowscheibe" die Voraussetzungen für eine mechanische Bildzerlegung und Bildübertragung geschaffen und damit die Grundidee des Fernsehens entdeckt. Vorerst konnte man aber wenig mit dieser Erfindung anfangen. Es dauerte noch bis 1928, als das Fernsehen zur Funkausstellung in Berlin seine Premiere feiern konnte.

1930 machte Manfred von Ardenne (1907-1997) die Braun'sche Röhre für das Fernsehen brauchbar. Damit konnte die Zahl der Bildzeilen gesteigert werden. Der erste regelmäßige Fernsehprogrammbetrieb der Welt wurde am 22. März 1935 in Berlin aufgenommen. Das Fernsehen lag in den Händen der Reichs-Rundfunkgesellschaft (RRG), die dem Propagandaministerium unter Joseph Goebbels unterstellt war.

Aufnahme für TV

In das Augenmerk der Öffentlichkeit trat das Fernsehen während der Olympischen Spiele von Berlin im Sommer 1936.

Übertragungswagen

Rund 150.000 Menschen sahen die Übertragungen in sogenannten Fernsehstuben, von wo man in Berlin und Leipzig das neue Medium betrachten konnte.


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