Frauen und Nachrichten

 

 

Der Frauenanteil in der Nachrichtenmedienproduktion

Film und Fernsehen sind immer auch ein Spiegel der Gesellschaft. Insofern wird auch in den Medien Diskriminierung von Frauen sichtbar.

Anfang der 1980er Jahre war rund jedeR fünfte JournalistIn eine Frau. Mitte der 1980er Jahre jedeR vierte. Im Jahr 2000 betrug der Anteil weiblicher MedienmitarbeiterInnen auch nur 28 Prozent (vgl. Aichberger 2001, S. 36.). Im ORF stand 2001 - 2007  Monika Lindner als Generaldirektorin an der Spitze des Unternehmens und seit 2007 wirkt Sissy Mayerhoffer als kaufmännische Direktorin und bei den Printmedien gibt es mehr Ressortchefinnen als früher, aber immer noch gilt die Regel, je höher die Ränge, desto niedriger der Frauenanteil.

Vor allem in Führungspositionen und in traditionell "männlichen" Ressorts (1999 - Außenpolitik/Wirtschaft: 26 % und Innenpolitik: 33% Frauenanteil, vgl. Aichberger 2001, S. 31.) sind Frauen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Frauen arbeiten hauptsächlich im "sekundären Arbeitsmarktsegment", also in den weniger macht- und prestigeträchtigen Ressorts. Sie verdienen weniger, sind weniger oft fix angestellt und haben geringere Aufstiegschancen.
 

Gleichbehandlung

2007 hat der ORF Gleichstellung als eines seiner Ziele verankert und eine Gleichbehandlungsbeautragte sowie eine -kommission für deren Durchsetzung installiert.


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