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Missbrauch und Instrumentalisierung

 

Missbrauch und Manipulation des 1. Mai im Austrofaschismus und Nationalsozialismus

Die Filme der Kontextualiserung zu Macht und Missbrauch des 1. Mai erhalten Sie unter auf der Seite "Beispiel: Filme". Größere Bilder erhalten Sie, wenn sie die auf die Thumbnails klicken.

1933

1933 verhindert die Regierung Dollfuß den traditionellen Maiaufmarsch der Sozialdemokraten indem sie die Innenstadt militärisch abriegelt. Die Sozialdemokraten geben als Parole aus Demonstrationen kann man verbieten, Spaziergänge sind erlaubt und so spazieren die Arbeiter da der Ring nicht möglich ist entlang Zweierlinie (Landesgerichtsstrasse, Auerspergstrasse, Museumstrasse, Getreidemarkt). Jede Ansammlung wird mit dem Hinweis Bitte Weitergehen unterbunden.

1933

Konterkariert wird der traditionelle Aufmarsch der Arbeiter vor dem Rathaus durch eine Veranstaltung vor dem Schloss Schönbrunn mit Gottesdienst, Aufmarsch der Heimwehr (Starhemberg) und einer Rede von Dollfuß.

1934

1934 wird der 1. Mai zum Feiertag zum „dauernden Gedenken an die Proklamation der Verfassung“ umgewidmet. Im Stadion findet eine Veranstaltung für die Jugend statt, bei der die mit ihren LehrerInnen erschienen Kinder mit rot-weiß-rote Fähnchen ihre „Zustimmung und Begeisterung ausdrücken durften“.

1934

Zuerst sprach Vizekanzler a. D. Richard Schmitz [...]

1934

[...] und danach Bundeskanzler Dollfuß zu den Kindern.

1934

In einem „Weihespiel“ wurde an „wichtige“ Ereignisse der österreichischen Geschichte erinnert, um ein Österreichbewusstsein zur Legitimierung des Systems zu vermitteln.

1934

An Stelle des traditionellen Maiaufmarsches auf der Ringstrasse gab es einen Huldigungszug der Stände“, inszeniert nach dem Muster des Blumenkorsos als Symbol für „die Grundsteinlegung des neuen Staates“.

1939

1939 vermittelten die Nationalsozialisten in ihrer Wochenschau den Eindruck, dass überall im Reich der 1. Mai gefeiert wird und zeigen zu diesem Zweck Bilder von Memel, [...]

1939

[...] und den Arbeitern am Westwall, wo man Proviant an die Arbeiter austeilt [...]

1939

[...] und neckische Schunkeltänzer aufbietet.

1939

In Hamburg gibt es einen Umzug [...]

1939

[...] und in Wien zeigt man den zu beiden Seiten mit Maibäumen geschmückten Rathausplatz.

1943

1943 wird die Berichterstattung zum 1. Mai ganz auf Brauchtum und eine heile Welt verkürzt. Daher bietet man den ZuschauerInnen das Aufstellen eines Maibaums, [...]

1943

[...] oder das „Maibaumkraxeln“.

1943

Die reale politische Situation kommt ins Bild, da in dem Beitrag kaum junge Männer, die sich ja im Krieg befinden, gezeigt werden und als Beobachter der Szene Militärs zu sehen sind.

1943

Den Gegensatz dazu bildet als Volksbelustigung das „Kranzlstechen“ der Bauern.


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