26.Oktober 1957

Kontext: Tag der österreichischen Fahne 1957

Bundespräsident Dr. Adolf Schärf empfing an diesem Tag Glückwünsche des amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower, sowie des Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets Klimenti Woroschilow und anderen Staatsoberhäuptern und hohen Repräsentanten verschiedener europäischer und außereuropäischer Staaten.

Der Botschafter der UdSSR in Österreich Lapin sandte an Außenminister Leopold Figl ebenso eine Glückwunschdepesche wie der amerikanische Außenminister John F. Dulles, der beste Wünsche für Wohlfahrt und Frieden übermittelte.

SchülerInnen des Schottengymnasiums und der Hauptschule Renngasse überreichten dem Bundespräsidenten eine rot-weiß-rote Flagge.

Im Auftrag des Unterrichtsministeriums erschienen je zwei Mädchen des Bundesrealgymnasiums Rahlgasse und der Volksschule Gumpendorfer Straße mit ihren LehrerInnen im Bundeskanzleramt. Sie übergaben Bundeskanzler Ing. Julius Raab eine rot-weiß-rote Fahne sowie einen Blumenstrauß und dankten dem Kanzler für die geleistete Arbeit. Ing. Raab dankte und betont, dass die österreichische Jugend zu Österreich stehe und bereit sei das Beste für Vaterland zu geben.

Diese Abordnung besuchte auch Außenminister Figl und übergab ebenfalls Fahne und Blumenstrauß und verband dies mit dem Dank für die lange und erfolgreiche Arbeit im Dienste des Vaterlandes.

Bundeskanzler Raab hielt eine Ansprache im Rundfunk und Bundespräsident Schärf und Bundeskanzler Raab sprachen im Fernsehen.

 

Quellen: Wiener Zeitung vom 27. Oktober 1957, S. 1. Arbeiter Zeitung Nr. 250 vom 26. Oktober 1957, S. 1.Arbeiter Zeitung Nr. 251 vom 27. Oktober 1957, S. 1.


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