Laborbeobachtung

Microlab

 

 

Dabei wird ein Sachverhalt oder Vorgang unter planmäßig vereinfachten, „reinen“ Bedingungen untersucht. Je eine Versuchs- und Kontrollgruppe werden in einer „künstlichen“ Situation daraufhin beobachtet, ob ein bestimmter Faktor auch tatsächlich die ihm zugeschriebene Wirkung hervorruft. Die Anordnung ermöglicht es andere Faktoren auszuschalten. Kontroll- und Experimentalgruppe unterscheiden sich nur darin, dass in der Kontrollgruppe die unabhängige Variable (der Kausalfaktor) nicht wirksam werden soll.
Beispiele: Microteaching, Reflective teaching

 

 

 

Microteaching
Es werden Unterrichtssequenzen von 5 – 15 Minuten gehalten und auf Video aufgezeichnet. Anschließend erfolgt anhand von Beobachtungsraster (meist von Lehrenden vorgegeben) die Analyse. StudentInnen übernehmen dabei die Rolle der SchülerInnen.

 

Teachings skills können z.B. Frageformen, nonverbales Verhalten des/der LehrerIn sein.

 

Reflective teaching
In kurzen Sequenzen, für die die Ziele und Lerninhalte von den Lehrenden vorgegeben sind und die Entscheidung über Lehr/Lernformen bei den Trainierenden liegt, erproben die Studierenden die Unterrichtspraxis. Die Evaluation des Lerneffekts erfolgt bei den SchülerInnen mittels eines Lerntests.

Der große Nachteil der Arbeit im Labor ist, dass es keine Sicherheit gibt, dass das Verhalten der StudentInnen im Labor  auch in der realen Unterrichtsstunde so funktioniert. Oft treten Probleme auf, die in der Wirklichkeit nicht, oder in verstärktem Ausmaß auftreten.


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