offene Beobachtung

offene Beobachtung

Offen

Die Beobachteten wissen von der Beobachtung. Der/die BeobachterIn kann seine/ihre Identität als ForscherIn behalten. Nach anfänglichem Misstrauen und Irritation, tritt ein Gewöhnungseffekt an den/die BeobachterIn sowie Aufzeichnungsgerät (z.B. Kamera) und -methode ein und es verschwinden diese methodenbedingten Verzerrungen.

Der Vorteil der offenen Form ist, dass dadurch ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann, das einen Informationsaustausch und ein Verstehen der fremden Lebenswelt ohne Täuschung ermöglicht.

 

Variationen der Offenheit

 

  • Die Tatsache der Beobachtung ist bekannt, aber über den Beobachtungszweck und die Forschungsfrage sind die Beobachteten nicht oder nicht alle in gleicher Weise informiert. (Diese Form wird gewählt, wenn die Forschungsfrage den Zugang zum Feld erschweren würde.)
  • Nur eine Gruppe der Beobachteten weiß von der Beobachtung, der andere Teil nicht.

 

 


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