Die "Ostmark Wochenschau"

Ostmark Wochenschau

 

Nach dem Anschluss 1938 bemächtigten sich die Nationalsozialisten der Ständestaatwochenschau. Die  Selenophon Licht- und Tonbildgesellschaft m.b.H. produzierte  mit ausgetauschtem Kontrollorgan und teilweise neuen Mitarbeitern unter der  neuen Bezeichnung "Ostmark Wochenschau"  im Sinne der Nationalsozialisten bis November 1938.

Die Tätigkeit umfasste einerseits die Darstellung der Ereignisse vom März 1938, die laufende Produktion neuer Folgen sowie die Zensur und Bearbeitung der zwischen Oktober 1937 und  dem März 1938 erzeugten Wochenschauen von "Österreich in Bild und Ton". Diese Arbeit war aus der  Sicht der neuen Machthaber notwendig, damit nicht  wegen der geringen Zahl von  Wochenschaukopien,  in den Nachspielkinos kleiner Gemeinden noch bis zu einem halben Jahr die Propaganda des Ständestaats weiterlaufen würde.

Im November 1938 stellte die Selenophon ihre Produktion ein, nachdem sie zuvor Rechte, Patente und Betriebsstätten an die Tobis Tonbild Syndikat A.G. Berlin bzw. die Tobis-Sascha Filmindustrie A.G. hatte abtreten müssen. Die Ostmark Wochenschauen liefen noch bis Mai 1939 in den österreichischen Kinos.


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